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Adidas legt trotzt höheren Rohstoffkosten zu

Bern Der Sportartikelhersteller Adidas hat im ersten Quartal 2011 trotz höherer Rohstoffkosten ein Rekordergebnis eingefahren.

Der Umsatz ist von Januar bis März um 22,4 Prozent auf 3,27 Milliarden Euro gestiegen, der Gewinn um ein Viertel auf 209 Millionen, teilte Adidas am Donnerstag mit. Das Betriebsergebnis legte um 20,7 Prozent auf 313 Millionen Euro zu. Vor allem in Nordamerika, China und Russland zog die Nachfrage nach Produkten mit den drei Streifen stark an, hiess es. Zudem hätten die Einführung neuer Produkte und die weitere Erholung der Tochter Reebok zu den positiven Zahlen geführt. «Wir sind hervorragend ins Jahr gestartet», kommentierte Adidas- Chef Herbert Hainer. Der Konzern hob daraufhin die Prognosen fürs laufende Geschäftsjahr. Adidas erwartet 2011 nun einen währungsbereinigten Zuwachs im hohen einstelligen Prozent-Bereich. Bisher war von etwa fünf bis knapp zehn Prozent die Rede. Beim Konzerngewinn rechnet die Firmenleitung weiterhin mit 625 bei 642 Millionen Euro. Hainer warnte aber vor Euphorie: «Die tragischen Ereignisse in Japan werden unser Geschäft in diesem wichtigen Markt kurzfristig beeinträchtigen.» Umsatzrückgänge dort drückten auch auf die Marge. Adidas habe allerdings durch seine weltweite Stärke genügend Möglichkeiten, die erwarteten Ausfälle zu kompensieren. So hat Europas grösster Sportartikelhersteller Preiserhöhungen bei manchen Produkten für dieses und nächstes Jahr angekündigt, um die steigenden Beschaffungskosten aufzufangen.

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