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Agrarkonzerne, Banken und Beige Book beflügeln die Börse

New York Eine Entspannung in der europäischen Schuldenkrise sowie positive Signale von US-Finanzinstituten haben der Wall Street am Mittwoch Gewinne beschert.

Der Verkauf neuer Staatsanleihen durch das hoch verschuldete Portugal wurde an den Börsen als erfolgreich gewertet. Die Nachfrage von Investoren war stark, die zu zahlenden Zinsen niedriger als von Pessimisten befürchtet. «Wir haben gute Nachrichten aus Europa erhalten», fasste Analyst Jack Ablin von der Harris Private Bank das Geschehen zusammen. Zur guten Stimmung trug auch ein optimistischer Ausblick der US- Notenbank Fed bei. In ihrem Konjunkturbericht «Beige Book» meldete sie ein Erstarken der US-Wirtschaft und eine Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit Aufschlägen von 0,7 Prozent auf 11.755 Punkte. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 11.673 und 11.782 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,9 Prozent auf 1285 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um knapp 0,8 Prozent auf 2737 Punkte. An der New York Stock Exchange wechselten rund 960 Millionen Aktien den Besitzer. 2159 Werte legten zu, 855 gaben nach und 88 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,87 Milliarden Aktien 1785 Werte im Plus, 859 im Minus und 108 blieben unverändert. An den US-Kreditmärkten verloren die zehnjährigen Staatsanleihen 08/32 auf 93-26/32. Sie rentierten mit 3,375 Prozent. Die 30- jährigen Bonds gaben 24/32 auf 95-12/32 nach und hatten eine Rendite von 4,538 Prozent.

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