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Anleger zahlen deutschem Staat erstmals eine Prämie

Berlin Investoren zahlen dem deutschen Staat erstmals eine Prämie, um ihm Geld zu leihen.

Bei der Versteigerung von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von sechs Monaten lag die durchschnittliche Rendite bei minus 0,0122 Prozent. Dies teilte die mit dem Schuldenmanagement des Bundes betraute Finanzagentur am Montag mit. «Das hat es bislang noch nie gegeben», sagte ein Sprecher. Im Dezember hatte es noch einen Mini-Zins von 0,001 Prozent gegeben. Die Anleger müssen damit aber kein Geld verlieren: Die Papiere können in den kommenden sechs Monaten an der Börse gehandelt werden. Die Investoren können dabei auf steigende Renditen hoffen. Die Auktion, die 1,8fach überzeichnet war, spülte dem deutschen Staat 3,9 Milliarden Euro in die Kassen. Auch in Dänemark zahlen Investoren eine Prämie, um dem Staat Geld leihen zu können. Die dänische Zentralbank platzierte Ende vergangenen Jahres Geldmarktpapiere von drei-, sechs- und neunmonatiger Laufzeit im Wert von 2,32 Milliarden dänischen Kronen. Die Rendite für die Investoren lag bei zwei der drei Emissionen unter null Prozent.

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