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Asiatische Börsen überwiegend im Minus

Tokio/Sydney Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag überwiegend Verluste verzeichnet.

Händler verwiesen auf die Entscheidung der chinesischen Notenbank, wegen steigender Konsumentenpreise die geldpolitischen Zügel zu straffen. In Tokio verloren vor allem von der chinesischen Konjunktur abhängige Exporteure. «Die Aktienmärkte in Shanghai und Hongkong sind mit Abschlägen gestartet, was auch die Stimmung in Tokio verdorben hat», sagte Analyst Hideyuki Ishiguro von Okasan Securities. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss nach einer Berg- und Talfahrt kaum verändert bei 10'502 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 928 Zähler. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Shanghai, Taiwan, Singapur und Seoul lagen im Minus. Die chinesische Notenbank hatte am Freitag nach dem asiatischen Börsenschluss zum siebten Mal in Folge die Mindestreserve- Anforderungen für Banken angehoben. Die Notenbank zwingt mit diesem Schritt die Banken dazu, mehr Geld zu hinterlegen. Auf diese Weise hofft sie, überschüssiges Geld abzuziehen und die steigenden Preise in den Griff zu bekommen.

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