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Aus für Geschäfte mit maroden Pensionskassen

Gerät eine Pensionskasse in finanzielle Schieflage kann der Verwalter noch jahrelang Geld verdienen – auf Kosten der Allgemeinheit.

Wer büezt und spart, soll später auch etwas davon haben. Foto: Keystone

Wer büezt und spart, soll später auch etwas davon haben. Foto: Keystone

Bernhard Kislig@berrkii

Gerät eine Pensionskasse in finanzielle Schwierigkeiten, muss sie heute erst dann der Hilfseinrichtung unterstellt werden, wenn sie zahlungsunfähig ist. Das bedeutet: Der Verwalter einer maro­den Pensionskasse kann mit ihr noch während Jahren Geld verdienen, ohne selbst ein Risiko einzugehen. Er kann damit weiterfahren, bis das gesamte Vorsor­gekapital der Versicherten ausgegeben ist. Wie die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge bestätigt, gibt es eine Reihe von Vorsorgeeinrichtungen, die dieses Geschäftsmodell anwenden. Das Bundesgericht hat diese Praxis in einem umstrittenen Urteil legitimiert.

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