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Ausländische Direktinvestitionen 2010 kaum gestiegen

Die ausländischen Direktinvestitionen haben laut der UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) im vergangenen Jahr fast stagniert.

Einem Anstieg in den Schwellenländern stand ein Rückgang in den Industriestaaten gegenüber. Unter dem Strich nahmen die ausländischen Direktinvestitionen um rund 1 Prozent auf 1122 Milliarden Dollar zu. Sie liegen damit weiterhin markant unter dem Rekordwert von 1900 Milliarden aus dem Jahr 2007. Erstmals hätten die Entwicklungs- und Schwellenländer zusammen mehr ausländische Direktinvestitionen (53 Prozent) angezogen, als die Industriestaaten, teilte die UNCTAD am Montag weiter mit. In Europa gingen die Direktinvestitionen vor dem Hintergrund der Schuldenkrise um 21,9 Prozent zurück. In Japan kam es zu Desinvestitionen, die USA verbuchten dagegen nach dem Taucher im Vorjahr wieder einen Anstieg ausländischer Direktinvestitionen um 40 Prozent auf 186 Milliarden Dollar.

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