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Automarkt wird 2017 weiter gebremst

Nach der Boomphase im Jahr 2015 erweist sich das laufende Jahr für den Neuwagenmarkt in der Schweiz zäher. Auch im nächsten Jahr dürften die Verkäufe zurückgehen.

Der Autobranche weht ein harter Wind entgegen: Besucher betrachten Fahrzeuge an der «Auto Zürich» in der Messe Zürich. (5. November 2014)
Der Autobranche weht ein harter Wind entgegen: Besucher betrachten Fahrzeuge an der «Auto Zürich» in der Messe Zürich. (5. November 2014)
Ennio Leanza, Keystone

Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut Bakbasel prognostiziert für 2017 einen Rückgang von Autoverkäufen von 3,4 Prozent. Der starke Franken als Folge der Mindestkursaufhebung liess die Preise für Neuwagen im Jahr 2015 purzeln. Autokäufer haben zugeschlagen und ihre Beschaffungen vorgezogen.

Mit Ausnahme vom September sind seit März des laufenden Jahren die Absatzzahlen jedoch rückläufig. Auf Quartalsbasis hat sich der Verkaufsrückgang beschleunigt. Für das Jahr 2016 erwarten die Ökonomen von Bakbasel einen Rückgang von 3,7 Prozent auf 312'000 neue verkaufte Autos.

Auch Occasionsmarkt rückläufig

Die vorgezogenen Autokäufe werden im nächsten Jahr die Absatzzahlen weiter bremsen, wie es in der gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag von Bakbasel und dem Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) heisst.

Auch mit weiteren Preisabschlägen sei nicht zu rechnen. Bakbasel prognostiziert deshalb für das Jahr 2017 nur noch 301'000 neu immatrikulierte Autos, was einem Rückgang von 3,4 Prozent entspricht. Auf dem Occassionsmarkt betrage der Rückgang für dieses Jahr 1,2 Prozent. Noch 865'00 Autos werden den Besitzer wechseln. Für 2017 rechnet Bakbasel mit einem Rückgang von 1,1 Prozent auf insgesamt rund 856'000 Handänderungen.

SDA/bee

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