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Boeing-Auslieferungszahlen brechen ein

Das Startverbot für die 737-Max-Flieger zeigt Wirkung: Der Konzern hat mit einem deutlichen Rückgang zu kämpfen.

sda/red
Bleiben am Boden: Boeing-Flieger der Baureihe 737 Max im Werk in Renton.
Bleiben am Boden: Boeing-Flieger der Baureihe 737 Max im Werk in Renton.
Keystone

Der US-Luftfahrtriese Boeing hat im Zuge weltweiter Startverbote für seine nach zwei Abstürzen in die Kritik geratene Baureihe 737 Max einen Einbruch der Auslieferungszahlen erlitten. Im ersten Quartal gingen 89 Maschinen der 737-Serie an die Kundschaft. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 132 gewesen. Bei den Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen insgesamt gab es einen Rückgang von 184 auf 149 Maschinen.

Nach zwei Abstürzen baugleicher Flugzeuge in Indonesien und Äthiopien, bei denen innerhalb weniger Monate insgesamt 346 Menschen starben, waren weltweit Flugverbote für Boeings 737-Max-Serie verhängt worden. Die Auslieferungen der bestverkaufen Modellreihe wurde darauhin gestoppt.

Bis zur weiteren Klärung der Unfallursachen und Problemen mit einer Steuerungssoftware ist unklar, wie es mit den Fliegern weitergeht. Zuletzt kündigte Boeing an, die Produktion deutlich zu drosseln.

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