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China wirft US-Autoherstellern Preisdumping vor

Peking Die chinesische Regierung erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Autohersteller.

Konzerne wie General Motors und Chrysler hätten in den USA illegale Subventionen erhalten und könnten ihre Autos dadurch in der Volksrepublik billiger anbieten, erklärte das Handelsministerium in Peking am Mittwoch. «Durch die Subventionen und das Preisdumping ist der chinesischen Autoindustrie ein beträchtlicher Schaden entstanden.» Trotz der Vorwürfe verzichtet die Führung in Peking jedoch vorerst auf eine Strafsteuer bei der Einfuhr von Fahrzeugen aus den Vereinigten Staaten. Insgesamt wurden aus den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahren Autos im Wert von 3,4 Milliarden Dollar nach China exportiert - drei mal so viel wie 2009. Viele der Fahrzeuge stammten von den grossen drei US-Herstellern General Motors, Ford und Chrysler. USA kritisiert Chinas Währungspolitik Mit dem Verzicht auf eine Strafsteuer geht die chinesische Führung im Wirtschaftsstreit auf die US-Regierung zu. Die USA werfen China seit Jahren vor, seine Währung Yuan künstlich tief zu halten und damit den Export von Waren anzukurbeln. Zudem kritisiert die Führung in Washington, China bevorzuge seine riesigen Staatsunternehmen, indem es die Zinsen für Kredite trotz des Wirtschaftsbooms niedrig halte. Das chinesische Handelsministerium ermittelt nach eigenen Angaben seit November 2009, ob es sich bei Steuersenkungen und verschiedenen Anreizprogrammen der US-Regierung und des Bundesstaates Michigan um unfaire Subventionen für Hersteller in Amerika handle. Die Untersuchung habe untermauert, dass die US-Hersteller von Limousinen und Geländewagen Subventionen erhalten hätten und an Preisdumping beteiligt gewesen seien, erklärte das Ministerium nun. Dennoch hätten sich die chinesischen Behörden darauf verständigt, «vorerst keine ausgleichende Steuer wegen des Preisdumpings zu erheben».

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