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Chinas Regierungschef rechtfertigt Beteiligung an Euro-Hilfen

Peking Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat bei seinen Landsleuten für eine Beteiligung an der Euro-Rettung geworben.

Es sei im Interesse der eigenen Wirtschaft, Europa in der Schuldenkrise beizustehen, sagte Wen einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Sonntag zufolge. «Auf der einen Seite ist Europa unser grösster Exportmarkt. Auf der anderen Seite ist Europa unsere wichtigste Importquelle für Technologien», sagte der Regierungschef am Samstag während eines Besuchs der südchinesischen Provinz Guangdong, die stark auf Exporte ausgerichtet ist. Daher helfe die Stabilisierung der Märkte in Europa auch dem eigenen Land. «Das müssen wir allen Teilen der Gesellschaft verständlich machen», sagte Wen mit Blick auf eine mögliche Beteiligung an den europäischen Rettungsschirmen, die in der chinesischen Öffentlichkeit nicht unumstritten ist. Wen hatte während des Chinabesuchs der deutschen Bundeskanzlerin Merkel angekündigt, dass die Regierung jetzt erstmals auch ein direktes Engagement bei den Rettungsschirmen EFSF und ESM prüfe.

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