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Compagnie des Alpes hat Wasserpark im Wallis verkauft Rückzug aus dem Schweizer Markt

Die französische Bergbahn- und Vergnügungspark- Betreiberin Compagnie des Alpes (CDA) zieht sich aus der Schweiz zurück.

Sie verkauft den Wasserpark in Bouveret VS sowie sechs weitere Freizeit-und Vergnügungsparks in Europa an die Investmentgruppe HIG Capital France. Bereits zurückgezogen hat sich die CDA aus den Walliser Bergbahnen Saas Fee und Téléverbier. Sie verkaufte ihre Anteile in den Jahren 2008/2009. Für den Verkauf der Freizeitparks erhält die CDA insgesamt rund 29 Millionen Euro (37,25 Millionen Franken), wie das Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué schreibt. Die HIG Capital ihrerseits will innerhalb von fünf Jahren gegen 20 Millionen Euro investieren. Während die HIG eine Mehrheit an den Parks von 70 Prozent kontrolliere, halte die CDA eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent, um den Verkauf einfacher abzuwickeln, schreibt das Unternehmen weiter. Die Bergbahnbetreiberin CDA trennte sich von jenen Parks, die nicht in die Firmenstrategie passen - etwa aufgrund ihrer Grösse, ihres Angebots oder ihres Standortes. Vom Verkauf betroffen sind neben dem Wasserpark im Wallis zudem der Park von Bagatelle (FR), das Aquarium von Saint Malo (FR), die Mini-Schlösser der Loire (FR), zwei Freizeitparks in Grossbritannien sowie einer in den Niederlanden. Im Geschäftsjahr 2009/2010 zogen die Freizeit- und Vergnügungsparks rund 1,6 Millionen Besucher an. Sie verzeichneten einen Umsatz von 28,3 Milliarden Euro. Die US-amerikanische HIG Capital, 1993 gegründet, ist mit einem Fondsvolumen von über 6 Milliarden Euro einer der grössten Private Equity Fonds weltweit, der sich auf KMU konzentriert.

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