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Crédit Agricole (Suisse) fährt 2010 leicht weniger Gewinn ein

Der Nettogewinn des Schweizer Ablegers der französischen Grossbank Crédit Agricole ist im Geschäftsjahr 2010 leicht gesunken.

Die Bank verdiente nach 142,9 Millionen Franken im 2009 im vergangenen Jahr noch 141,8 Millionen Franken, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Die Erträge im Bankgeschäft sind um 7,1 Prozent auf 656 Millionen Franken zurückgegangen. Der Bruttogewinn kam gar um 22,5 Prozent tiefer auf 245,3 Millionen Franken zu liegen. Insgesamt habe die Bank unter der ungünstigen Entwicklung der Wechselkurse gelitten, schreibt Crédit Agricole (Suisse) in einem Communiqué. Da man aber davon ausgehe, dass die Währungssituation vorübergehender Natur sei, halte man an den Investitionsplänen fest. So hat die Bank mit Sitz in Genf trotz Umsatz- und Gewinnrückgang die Belegschaft um 6 Prozent auf 1405 Mitarbeiter per Ende 2010 ausgebaut. Als erfreulich bezeichnet das Management den Zufluss von Nettoneugeldern von 3 Milliarden Franken. Dieser Anstieg sei der breiten geografischen Präsenz der Bank zuzuschreiben, hiess es. Dennoch verzeichnete Crédit Agricole (Suisse) einen Rückgang der verwalteten Kundenvermögen von 2,2 Prozent auf 48 Milliarden Franken. Die Firmenleitung führt diesen Rückgang auf Wertverluste der wichtigsten Währungen gegenüber Schweizer Franken zurück. Crédit Agricole (Suisse) zählt zu den grössten Auslandsbanken der Schweiz. Nebst den vier Niederlassungen in der Schweiz und jenen in Hongkong und Singapur betreibt die Bank auch mehrere Geschäftsstellen im Nahen und Mittleren Osten.

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