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So grün ist die Wirtschaftspolitik der Parteien

Im Wahlkampf zeigen sich grosse Unterschiede, wenns um Gewinne, Wettbewerb und freie Märkte geht.

Am Thema Klima kommt man im Wahlkampf nicht vorbei. Klimaaktivisten machen im Nationalrat auf ihre Anliegen aufmerksam. Foto: Keystone

Am Thema Klima kommt man im Wahlkampf nicht vorbei. Klimaaktivisten machen im Nationalrat auf ihre Anliegen aufmerksam. Foto: Keystone

Dominik Feusi@feusl

Der Wahlherbst kommt in seine heisse Phase. Wer sich für die wirtschaftspolitische Ausrichtung der grossen Parteien interessiert, der kommt bei CVP, Grünen und SP nicht am Thema Umwelt vorbei. Anders ist das bei FDP und SVP.

«Jeder für Soziales ausgegebene Franken muss zuerst verdient werden», sagt Gerhard Pfister, Präsident CVP. Foto: Keystone

«Wir wollen eine Wirtschaft, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt bewusst ist», so lässt sich CVP-Präsident Gerhard Pfister zitieren, wenn man ihn fragt, was die Wirtschaftspolitik seiner Partei sei. «Wir wollen eine Volkswirtschaft, die innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten Wohlstand für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Konsumenten schafft», so sagt es Regula Rytz, Berner Nationalrätin und Präsidentin der Grünen. SP-Vizepräsident Beat Jans findet: «Wir wollen die Kaufkraft stärken, Gewinne gerecht verteilen und den ökologischen Umbau mit Investitionen vorantreiben.» Der Staat verliere an Macht, schreibt die SP. Doch was heisst das? Die Bevölkerung verliere an Mitsprache, wenn privatisiert werde, erklärt Jans.

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