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Eigentum Gesuche um Registrierung von Marken steigen an

Genf Die Gesuche um den Eintrag von Markennamen haben 2010 wieder Tempo gewonnen, nachdem sie im Vorjahr eingebrochen waren.

Wie die Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) in Genf mitteilte, stiegen die Gesuche um 12,8 Prozent. 2010 gingen bei der in Genf ansässigen UNO-Organisation 39'687 Gesuche um den Schutz einer Marke in einem oder mehreren Ländern ein. Im Vorjahr waren es 35'195 gewesen, wie einem Communiqué vom Montag zu entnehmen ist. Asien führte dabei mit einem Zuwachs von 42,2 Prozent in Südkorea und einem von 42 Prozent in China die Rangliste an. Gesuche aus den USA nahmen um 29,6 Prozent zu. Die Länder der Europäischen Union legten einen Zuwachs von 26,9 Prozent hin und stellten die Hälfte aller Gesuche um Markenregistrierung. Mit einem Plus von 38,7 Prozent trieb Italien das Wachstum besonders stark. An der Spitze blieb aber Deutschland mit 5006 Gesuchen und einer Zunahme um 12,6 Prozent. Philipp Morris sehr aktiv Am meisten Gesuche um Markeneinträge richtete der US-Tabakkonzern Philipp Morris mit 137 an die Stelle in Genf. Auf Rang zwei findet sich der Basler Pharmagigant Novartis. Die meisten Anträge wurden für Informatikprodukte gestellt, darauf folgten kommerzielle Dienstleistungen, Werbung, Bekleidung und Pharmaprodukte. Am meisten Markeneintragungen hielt im vergangenen Jahr weiterhin der deutsche Konzern Henkel mit 2973, gefolgt von Novartis, Janssen Pharmaceutica (Belgien), dem Kosmetikriesen l'Oréal (F), Nestlé, Unilever (GB/NL), Sanofi-Aventis (F) und BASF (D). Das sogenannte Madridsystem für den Markenschutz ermöglicht einem Markenhalter, seine Marke in einem Verfahren und gegen eine einzige Gebühr in mehreren Ländern schützen zu lassen. Angeschlossen sind 85 Länder.

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