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Erneut mehr «Blüten» in Deutschland beschlagnahmt

Frankfurt Geldfälscher haben 2010 erneut mehr «Blüten» in Deutschland in Umlauf gebracht.

Polizei, Handel und Banken zogen rund 60'000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr und damit 14 Prozent mehr als 2009, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Grund für den dritten Anstieg in Folge sei vor allem ein Ausreisser im ersten Halbjahr gewesen. Die Polizei habe aber schnell reagiert und mehreren kleineren Verteilerbanden das Handwerk gelegt, sagte der Leiter des Nationalen Analysezentrums bei der Bundesbank, Rainer Elm. Der wirtschaftliche Schaden erhöhte sich von 3,1 auf 3,4 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren fast sechs von zehn Blüten «falsche Fuffziger». Daneben waren 20-Euro-Scheine beliebte Sujets der Fälcher. Kleingeld wurde 2010 weniger gefälscht als im Vorjahr: Die Bundesbank registrierte etwa 67'400 falsche Münzen. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 78'500. Gefälscht wurden den Angaben zufolge Münzen im Wert von 50 Cent sowie ein und zwei Euro. Im gesamten Euroraum zog die Europäische Zentralbank (EZB) in der zweiten Jahreshälfte 2010 rund 364'100 (Vorjahreszeitraum: 447'000) gefälschte Geldscheine aus dem Verkehr. Das sei ein Rückgang von fast sechs Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr, teilte die EZB mit.

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