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Ethos wählt bei Novartis Mitglieder des Entschädigungsausschusses

Die Anlagestiftung Ethos wird an der Generalversammlung vom 23.

Februar gegen die Wiederwahl von Wiliam Brody und Srikant Datar in den Verwaltungsrat von Novartis stimmen. Als Grund nennt Ethos-Direktor Dominique Biedermann ihre Rollen als Mitglieder des Entschädigungsausschusses. Brody und Datar seien verantwortlich dafür, dass Novartis-Chef Joe Jimenez mit einer rund 16 Prozent höheren Summe als noch im Vorjahr entschädigt werde, so Biedermann im Interview mit «Matin Dimanche». Fixanteile und variable Vergütungen zusammengerechnet werde Jimenez 15 Millionen Fr. erhalten. 2010 waren es noch 12,9 Millionen Franken. Zudem lasse das Vergütungssystem zu, dass Novartis- Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella für 2011 mit mehr als 12 Millionen entschädigt werde. Unter Berücksichtigung des Stellenabbaus sei dies unangemessen. Bereits vergangenen Woche hatte Biedermann an einer Veranstaltung in Zürich angekündigt, bei Novartis auf diese Art zu protestieren, denn beim Pharmaunternehmen können Aktionäre nur alle drei Jahre über das Vergütungssystem abstimmen. Im vergangenen Jahr stimmten 39 Prozent gegen das Vergütungssystem.

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