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EU-Kommission senkt Kartellstrafe gegen Stahlproduzenten

Brüssel Die EU-Kommission hat eine Kartellstrafe gegen 17 europäische Stahlproduzenten nachträglich vermindert.

Die Hersteller von Spannstahl müssen nun Bussgelder in der Höhe von rund 269 Millionen Euro zahlen, wie die Kommission am Montagabend in Brüssel mitteilte. Wegen verbotener Preisabsprachen über nahezu zwei Jahrzehnte hatte die Kommission im vergangenen Sommer insgesamt 518 Millionen Euro an Strafen verhängt. Allein auf den Stahlriesen ArcelorMittal entfallen nach der Anpassung immer noch 45,7 Millionen Euro. Mitte vergangenen Jahres hatte die Kommission aber noch eine Kartellstrafe von 276 Millionen Euro gegen das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg verhängt. Die Behörde hat die Strafen auch deshalb runtergesetzt, weil einige Unternehmen nicht zahlen konnten. Von insgesamt 13 Anträgen auf Zahlungsunfähigkeit hat die Kommission drei angenommen. Namen nannte sie nicht. Ausserdem gewährte die EU-Kommission Nachlässe für einige Stahlproduzenten, die bei der Aufklärung kooperiert hatten. Zudem seien Fehler in der Berechnung gemacht worden, hiess es.

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