Zum Hauptinhalt springen

Europäische Stahlhersteller beschweren sich über China

Brüssel Die europäischen Stahlhersteller haben in Brüssel Beschwerde über mutmassliche unfaire Subventionen für ihre chinesischen Konkurrenten eingereicht.

Die Erfolge der Chinesen bei den unter anderem für Autos und auf dem Bau gebrauchten organisch beschichteten Blechen seien «nicht das Ergebnis freier Marktkräfte», erklärte der Branchenverband Eurofer am Montag in Brüssel. Eurofer habe den Wettbewerbshütern der EU-Kommission daher bereits am Freitag Belege vorgelegt, dass der Anstieg der chinesischen Importe dieser Bleche in die EU auf «massive Subventionierung» zurückgehe. Nach Darstellung von Eurofer unterstützen in China sowohl Peking als auch die Provinzregierungen und Kommunen «praktisch jeden Bereich ihrer Stahlindustrie». Subventionen sind in der EU grundsätzlich verboten, das Verbot bezieht sich auch auf Importe. Eurofer hatte sich bereits Ende vergangenen Jahres über angebliche Dumpingpreise der Chinesen bei demselben Produkt in Brüssel beschwert. Die Untersuchung der Kommission dazu läuft noch.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch