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Fiat-Mitarbeiter machen Zugeständnisse bei Arbeitsbedingungen

Rom Im Stammwerk des italienischen Autoherstellers Fiat in Turin hat die Belegschaft mit knapper Mehrheit der zwischen Konzernleitung und Gewerkschaften ausgehandelten Vereinbarung über neue Arbeitsbedingungen zugestimmt und so den Erhalt des Werkes gesichert.

Für die neuen Vereinbarungen, die unter anderem ein flexibleres Schichtsystem, kürzere Arbeitspausen und geringere Zuwendungen an die Arbeiter vorsehen, votierten nach Gewerkschaftsangaben 54 Prozent der insgesamt 5'431 Stimmberechtigten. An der Abstimmung beteiligten sich 96 Prozent der Arbeitnehmer in der traditionsreichen Turiner Fiat-Fabrik Mirafiori. Eine einfache Mehrheit wurde benötigt. Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte bei einer Zustimmung der 5500 Arbeiter versprochen, eine Milliarde Euro in den Standort in Mirafiori zu stecken, um dort ein neues Jeep-Modell des US-Partners Chrysler zu produzieren. Dafür will Fiat jedoch aus dem Flächentarifvertrag ausscheren und den Industriellenverband Confindustria verlassen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte die Abstimmung als richtungsweisend im Kampf um den Erhalt italienischer Fabriken bezeichnet. Das Abkommen wird von der linken Metallgewerkschaft FIOM kategorisch abgelehnt.

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