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Gaydoul Group übernimmt Mehrheit am Uhrenhersteller Hanhart

Das Modeimperium des ehemaligen Denner-Chefs Philippe Gaydoul wächst: Die Gaydoul Group hat die Mehrheit an Hanhart übernommen, wie der schweizerisch-deutsche Hersteller von Luxus- und Stoppuhren am Donnerstag mitteilte.

An Hanhart, dessen Sitz und Vertriebsabteilung im thurgauischen Diessenhofen angesiedelt ist, sind als Minderheitsaktionäre auch die Matter Group des ehemaligen Swissfirst-Chefs Thomas Matter sowie die Astraia Holding beteiligt. Die Leitung von Hanhart übernimmt Thomas Morf, der bis vergangenen Mai Chef der Luzerner Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer war. Die Leitung der Manufaktur in Gütenbach im Schwarzwald nimmt weiterhin Klaus Eble wahr. Hanhart wurde 1882 im thurgauischen Diessenhofen gegründet und rund zwei Jahrzehnte später nach Deutschland verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich Hanhart auf die Produktion mechanischer Stoppuhren spezialisiert. Die Produktion von Choreographen, mit der Hanhart einst bekannt wurde, wurde erst 1997 wieder aufgenommen. Zur neuen Mehrheitsaktionärin von Hanhart, der Gaydoul-Group, gehören auch der Schuh- und Accessoirehersteller Navyboot, die Strumpfmodekette Fogal und die Wintersportmodemarke Jet Set. Philippe Gaydoul hat die Unternehmen seit Sommer 2008 eins nach dem anderen erworben.

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