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Ab heute gibts die neuen «Benjamins»

Auch in den USA verlief die Einführung einer neuen Geldnote nicht problemlos: Mit über zweijähriger Verspätung kommt heute der neue, besonders fälschungssichere 100-Dollar-Schein in Umlauf.

Beim Drucken gabs Probleme: Die neuen 100-Dollar-Noten. (24. September 2013)
Beim Drucken gabs Probleme: Die neuen 100-Dollar-Noten. (24. September 2013)
Keystone

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Verzögerung sollen heute Dienstag endlich die neuen 100-Dollar-Scheine in Umlauf gebracht werden. Die wertvollste Banknote mit dem Konterfei von US-Gründervater Benjamin Franklin sei besonders fälschungssicher, teilte die US-Notenbank Federal Reserve am Montag mit.

Die Scheine enthalten neben dem traditionellen Dollar-Grün auch andere Farbtupfer: Durch die Mitte der Banknote zieht sich etwa vertikal ein blauer Sicherheitsstreifen, die Zahl 100 prangt in einem Orangeton auf der Rückseite.

Zuerst zerknitterte das Papier

Die US-Behörden hatten im Frühjahr 2010 das neue Design der 100-Dollar-Note vorgestellt. Die «Benjamins», wie die Banknoten im Volksmund heissen, wurden dabei erstmals seit 1996 aufpoliert.

Ursprünglich war geplant, die Scheine im Februar 2011 einzuführen. Doch dann traten Probleme mit den Druckmaschinen auf, die das Papier der neuen Dollar-Noten zerknitterten.

Zwei Drittel aller 100-Dollar-Noten im Ausland

Die Federal Reserve geht davon aus, dass bis zu zwei Drittel aller 100-Dollar-Scheine ausserhalb der USA kursieren. Zugleich seien die Hunderterscheine am stärksten von Fälschung betroffen.

Die alten Banknoten werden auch nach der Einführung der Nachfolger weiter gültig sein – nach Schätzungen der Fed kursieren derzeit weltweit 100-Dollar-Scheine im Wert von rund 900 Milliarden Dollar.

SDA/chk

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