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Banken ziehen nicht am gleichen Strick

UBS und CS gründen eigene Lobbyorganisation, Kantonalbanken markieren Distanz zu Grossbanken.

Zuhause in Zürich, in Brüssel vernetzt: UBS und Credit Suisse am Paradeplatz.
Zuhause in Zürich, in Brüssel vernetzt: UBS und Credit Suisse am Paradeplatz.
Alessandro Della Bella, Keystone

Es knarrt im Gebälk des Daches, unter dem die schweizerische Bankenfamilie wohnt. Die kleinen, inlandorientierten Institute fühlen sich schon lange durch die beiden tonangebenden Grossbanken UBS und Credit Suisse dominiert. Das schluckten Erstere so lange, wie – wenigstens in besseren Zeiten – Letztere die Bankiervereinigung zu einem guten Teil finanzierten. In der Rechnung von 2012 wies die Vereinigung einen Aufwand von gut 30 Millionen Franken aus. Wer zahlt, befiehlt: Entsprechend ihrem Einsatz bestimmten die beiden Grossen den Kurs des Verbandes.

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