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Die Lohnpolizei – gefangen im Labyrinth

Firmen aus dem EU-Raum kennen zahllose Tricks, um die GAV-Mindestlöhne zu unterbieten. Einige Branchen sind besonders anfällig.

Komplexe Kontrollen: Ein Inspekteur prüft auf einer Baustelle in Bern die Bewilligung eines Arbeiters (2005).
Komplexe Kontrollen: Ein Inspekteur prüft auf einer Baustelle in Bern die Bewilligung eines Arbeiters (2005).
Gaëtan Bally, Keystone

Ob der Maler aus Polen oder die Reinigungsequipe aus Tschechien: Jeder Betrieb aus der EU, der Arbeitskräfte in die Schweiz schickt, muss sich acht Tage vor dem Einsatz in der Schweiz beim Bundesamt für Migration (BFM) online anmelden. Im November allein gab es 24'000 solche Meldungen.

Diese landen automatisch bei den Kantonen, wo die Arbeiten stattfinden sollen. Das dortige Arbeits- oder Migrationsamt leitet sie weiter an eine der Paritätischen Kommissionen (PK). Diese bilden sozusagen die Lohnpolizei, die zuständig ist für die Überwachung von Mindestlöhnen und Arbeitsbedingungen in ihrer Branche und Region.

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