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Experten warnen vor einem Währungskrieg

Dominique Strauss-Kahn, Joseph Stiglitz und George Soros sorgen sich um den Devisenmarkt.

«Es bereitet sich ganz deutlich die Idee aus, dass Währungen als politisches Druckmittel genutzt werden»: Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF).
«Es bereitet sich ganz deutlich die Idee aus, dass Währungen als politisches Druckmittel genutzt werden»: Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Keystone

Weltbank-Präsident Robert Zoellick machte den Anfang – und versuchte noch zu relativieren: «Ich kann nicht absehen, dass wir uns in eine Epoche globaler Währungskriege bewegen, aber es wird eindeutig Spannungen geben.» Nun doppelt der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach. Dominique Strauss-Kahn warnte gestern ungewöhnlich deutlich vor den Folgen eines globalen Währungskriegs. Ein Abwertungswettlauf könne die Erholung der Weltwirtschaft von der schwersten Krise seit Generationen abwürgen und enormen Schaden anrichten, sagte er gegenüber der «Financial Times»: «Es breitet sich ganz deutlich die Idee aus, dass Währungen als politisches Druckmittel genutzt werden können.»

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