Franchise-Knebelverträge entpuppen sich als Kostentreiber

Mit einer Sparmassnahme sollten die Gesundheitskosten gesenkt werden. Nun zeigt sich: Es drohen bis zu 800 Millionen Mehrkosten.

Gesetzlich soll verhindert werden, dass Patienten im Hinblick auf einen Eingriff ihre Franchise senken: Behandlung im Zürcher Triemli-Spital. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Gesetzlich soll verhindert werden, dass Patienten im Hinblick auf einen Eingriff ihre Franchise senken: Behandlung im Zürcher Triemli-Spital. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Im September beschloss der Nationalrat, dass Versicherte mit einer höheren Franchise als den minimalen 300 Franken in Zukunft drei Jahre lang gebunden bleiben. Ziel dieser Knebelverträge ist es, das «Franchisehüpfen» zu verhindern, also es den Versicherten zu verunmöglichen, im Hinblick auf einen geplanten Eingriff die Franchise zu senken, um sie im nächsten Jahr wieder anzuheben.

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