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Raiffeisen ändert während des Vertrags die Spielregeln

Die meisten Hauseigentümer schliessen Festhypotheken ab und glauben, dass es bis zum Ende der Laufzeit keine Änderungen geben wird. Doch kann es unangenehme Überraschungen geben, wie ein Beispiel aus dem Raum Bern zeigt.

Die Raiffeisen-Filiale in der Stadt Bern verlangte von einem Kunden plötzlich jährliche Rückzahlungen der Hypothek, weil sie bei der Schätzung des Objekts eine neue Methode einführte.
Die Raiffeisen-Filiale in der Stadt Bern verlangte von einem Kunden plötzlich jährliche Rückzahlungen der Hypothek, weil sie bei der Schätzung des Objekts eine neue Methode einführte.
Urs Baumann

In unserem Fall geht es um ein hübsches Mehrfamilienhaus, mitten in einem Berner Vorort. Die Mieten sind günstig, das Haus ist einwandfrei unterhalten. Eigentümer und Vermieter ist der Rentner K. (Name geändert). 2012 schloss er bei Raiffeisen Bern eine Festhypothek über gut 500'000 Franken ab.

Er wickelte das Geschäft im Rahmen einer 1. Hypothek ab und wollte sich damit gegen alle Eventualitäten absichern: Mit einer solch tiefen Belehnung erübrigten sich Amortisationen, und die zehnjährige Vertragsdauer schützte ihn vor irgendwelchen Änderungen.

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