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So fordert man Gebühren zurück

20 Franken Gebühr, nur weil im Internet mit der Kreditkarte bezahlt wird: Das ärgert viele Kunden. Man kann die Beträge aber zurückfordern. Dazu braucht es eine Rechnungskopie und ein Formular.

Bezahlt man die Onlinebuchung mit der Kreditkarte, fallen unter Umständen Gebühren an. Bei Easyjet beträgt sie 1 Prozent.
Bezahlt man die Onlinebuchung mit der Kreditkarte, fallen unter Umständen Gebühren an. Bei Easyjet beträgt sie 1 Prozent.
Screenshot Easyjet

Ein verlängertes Wochenende für zwei Personen in einem Hotel direkt am Strand von Nizza, für 350 Franken: Das Angebot von Hotelplan tönt verlockend. Doch wenn es ans Bezahlen geht, steigt der Preis plötzlich um 20 Franken. So viel kostet es die Kunden, mit Kreditkarte zu zahlen.

Auch andere Anbieter verlangen bei Internetkäufen mit der Kreditkarte happige Gebühren: Bei Airberlin sind es 8 bis 20 Franken. Pro Person, nicht pro Buchung. TUI schlägt 1,5 Prozent des Preises drauf, also 15 Franken für eine tausendfränkige Reise. Und Easyjet will 1 Prozent von den Kreditkartenzahlern. Bei der Swiss betragen die Gebühren 1,65 Prozent oder maximal 30 Franken. Höher sind die Gebühren bei Elektronikhändlern: Mediamarkt, Microspot und Digitec verlangen 2 Prozent. Bei Nettoshop wird der 1,6-prozentige ­Zuschlag «Sofortverarbeitungsgebühr» genannt, ist jedoch ebenfalls ein Zuschlag für die Kreditkartenzahlung.

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