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General Motors füllt seine Kasse mit Firmenverkäufen auf

Detroit So gut hat der Opel-Mutterkonzern General Motors schon seit Jahren nicht mehr verdient: Starke Autoverkäufe und die Trennung von Anteilen an ehemaligen Tochterfirmen haben den Gewinn im ersten Quartal auf 3,2 Milliarden

Dollar hochgetrieben. Das ist mehr als dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum und auch mehr, als der erfolgreiche Erzrivale Ford zuletzt übrig behalten hatte. «GM ist nun fünf Quartale hintereinander profitabel dank der starken Nachfrage der Kunden nach unseren neuen benzinsparenden Autos», sagte Konzernchef Daniel Akerson am Donnerstag. Alleine 1,9 Milliarden Dollar brachten aber die Verkäufe von Anteilen am Autozulieferer Delphi und dem Autofinanzierer Ally Financial (der ehemaligen GMAC) ein. Noch Mitte 2009 stand der grösste der US-Autohersteller vor dem Kollaps. Der Staat sprang rettend ein, die Verkaufszahlen stiegen wieder und im November gelang GM die Rückkehr an die Börse. Der Umsatz im Quartal stieg um 15 Prozent auf 36,2 Milliarden Dollar. «Wir liegen im Plan», sagte Akerson. Experten halten es sogar für möglich, dass GM in diesem Jahr wieder zur Nummer eins der Autobranche aufsteigt und den vom Erdbeben in Japan getroffenen Weltmarktführer Toyota bei der Zahl der verkauften Autos überholt. GM ist mittlerweile schon fast wieder so erfolgreich wie zu seinen Glanzzeiten in den späten 1990er Jahren, als grosse Pick-up- Trucks und Geländewagen der Renner in den USA waren. Auch heute sind es die Dickschiffe, die das meiste Geld in die Kasse bringen. Doch langsam wenden sich die Amerikaner handlicheren Autos zu, weil die Benzinpreise steigen. GM hat darauf reagiert mit kleinen Autos wie dem Chevrolet Sonic, kompakten Geländewagen wie dem Escape oder dem Elektroauto Volt.

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