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Gericht in Paris untersucht UBS-Rolle im Madoff-Fall vertieft

Paris Das französische Gericht Cour d'appel de Paris hat eine vertiefte Untersuchung der Rolle der Grossbank UBS im Rahmen der Madoff-Betrugsaffäre in Frankreich angeordnet.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP vom Freitag soll Untersuchungsrichter Renaud Van Ruymbeke Licht in die Umstände bringen, in denen Anleger in Anteile des luxemburgischen UBS-Fonds Luxalpha investiert haben. Der Fonds seinerseits hat die Gelder bei Madoff angelegt. Er befindet sich seit 2009 in Liquidation. Im Geschäftsbericht 2011 hält die UBS fest, dass unter anderem zwei Drittfonds luxemburgischen Rechts, deren Anlagen praktisch vollständig bei Madoff investiert waren, mit massiven Verlusten konfrontiert gewesen seien. Der vor der Aufdeckung des Madoff- Anlagebetrugs 2009 ausgewiesene Nettoinventarwert habe rund 1,7 Milliarden Dollar betragen, wobei darin wahrscheinlich noch ein fiktiver von Madoff ausgewiesener Gewinn enthalten gewesen sei.

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