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Gericht stoppt Allianz von BP und Rosneft vorerst

London Ein Londoner Gericht hat die milliardenschwere Überkreuzbeteiligung zwischen dem Ölkonzern BP und Rosneft vorerst gestoppt.

Eine Gruppe russischer Oligarchen aus dem BP-Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP habe eine einstweilige Verfügung erwirkt, sagte ein Anwalt am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Über das Konsortium AAR kontrollieren die Oligarchen die Hälfte von TNK-BP. AAR argumentiert, die Überkreuzbeteiligung verletzte eine Eignervereinbarung, wonach TNK-BP das «bevorzugte Instrument» für alle Tätigkeiten von BP in Russland sei. BP hat versichert, die Vereinbarung nicht verletzt zu haben. Mit dem Rosneft-Deal will sich BP auch Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern. Experten zufolge befinden sich dort rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

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