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Gier nach Elektrogeräten sorgt für Wachstum im Detailhandel

Flachbildschirme, die neusten Handymodelle und Tablet- PCs sorgen auch 2011 beim Detailhandel für steigende Umsätze.

Das Konjunkturforschungsbüro Bakbasel prognostiziert ein Umsatzwachstum im Schweizer Detailhandel von 1,4 Prozent. Im vergangenen Jahr ist der Detailhandel, der sich bereits während der Finanz- und Wirtschaftskrise als Stütze der Konjunktur erwiesen hatte, mit einem Umsatzplus von rund 2,8 Prozent allerdings noch deutlich stärker gewachsen. Die Detailhändler würden die etwas schwächere konjunkturelle Entwicklung zu spüren bekommen, begründet Bakbasel am Montag in einem Communiqué ihre Prognose. Zudem erwarten die Basler Konjunkturforscher ein abermals leicht sinkendes Preisniveau (-0,3 Prozent). Positiv auf die Umsätze des Detailhandels würden sich die Immigration, der Rückgang der Arbeitslosigkeit und die ansehnlichen Lohnerhöhungen zum Jahresende auswirken. Ein überdurchschnittliches Wachstum wird bei der Unterhaltungselektronik ( 7 Prozent) und bei Kosmetikprodukten ( 2 Prozent) erwartet. Leicht weniger Umsatz wird der Detailhandel gemäss der BAK- Prognose dagegen mit Kleidern und Schuhen erzielen. Zudem geben Konsumenten weniger Geld für Heimwerker- und Freizeitartikel (-0,6 Prozent) aus. Bei den Büchern und CDs macht sich der durch die Internetläden verursachte Preisdruck mit einem Umsatzminus von 2,8 Prozent bemerkbar. Profitieren wird der Detailhandel zudem von steigenden Umsätzen im Lebensmittelbereich ( 1,1 Prozent).

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