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Griechenland hebt Verbot von Leerverkäufen teilweise auf

Athen Griechenland hebt das generelle Verbot von Leerverkäufen zum 1.

September wieder auf. Ungedeckte Leerverkäufe blieben dem Beschluss der Regulierungsbehörde zufolge aber untersagt, sagte der Chef der Athener Börse Hellenic Exchange, Spyros Capralos am Donnerstag. Griechenland hatte am Ende April Leerverkäufe verboten als die Schuldenkrise des Landes eskalierte. Das Finanzprodukt wurde dafür verantwortlich gemacht, die Krise verstärkt zu haben. Bei Leerverkäufen leihen sich Spekulanten Aktien oder Anleihen von anderen Investoren, werfen sie auf den Markt und setzen darauf, sie später günstiger zurückkaufen zu können. Bei ungedeckten Leerverkäufen haben sie die Papiere noch nicht mal in der Hand. In der Schweiz sind ungedeckte Leerverkäufe bereits seit März 2008 verboten. In Deutschland sind als Konsequenz aus der Finanzkrise ebenfalls eine Reihe riskanter Spekulationsgeschäfte an Börsen verboten. Die Regierung untersagte ungedeckte Leerverkäufe auf bestimmte Aktien und Staatsanleihen von Euro-Ländern.

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