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Gurit mit Gewinnrückgang im Jahr 2011

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von 10,4 Prozent auf 22,3 Millionen

Fr. verzeichnet. Beim Betriebsgewinn (EBIT) kam es zu einem Rückgang um 5,1 Prozent auf 31,0 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Vor allem in der ersten Jahreshälfte hatte Gurit stark rückwärts gemacht; der EBIT tauchte in dieser Zeit um 40,3 Prozent. Heute wie dato macht Gurit allem voran die Währungsturbulenzen für den Rückgang verantwortlich. Bereits im Januar hatte das Unternehmen die Umsatzzahlen bekanntgegeben, und dabei ein Plus von 10,6 Prozent auf 344,7 Millionen Fr. für das Jahr 2011 ausgewiesen. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzplus gar 23,1 Prozent. Im zweiten Semester habe man wieder einen positiveren Trend feststellen können, schreibt Gurit. Insbesondere der grösste Geschäftsbereich Windenergie habe sich in Europa und den Amerikas gut entwickelt. So konnte in diesem Sektor insgesamt ein Umsatzplus von 24,1 Prozent auf 196,7 Millionen Fr. erzielt werden. Für 2012 sieht Gurit organisches Wachstumspotenzial in allen Märkten. Die hohe Volatilität im Windenergie-Markt mache eine verlässliche Umsatzprognose für das laufende Jahr indes schwierig. Unsicherheiten beträfen vor allem den Zeitpunkt der erwarteten Erholung auf dem chinesischen Windenergie-Markt, der in den letzten sechs Monaten gelitten habe. Ausserdem sei die Erneuerung von Subventionen auf dem US-amerikanischen Windenergie-Markt für die Jahre 2013 und danach noch unklar.

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