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Gurit steigert den Umsatz um 15 Prozent und baut Stellen ab

Der Umsatz des Spezialkunststoffherstellers Gurit ist in den ersten neun Monaten 2012 um 15,4 Prozent auf 287,2 Millionen

Fr. gestiegen. Der schwierige Windenergiemarkt zwingt das Unternehmen aber zu einem Stellenabbau und zur Reduktion der Geschäftsprognosen. Konkret legt Gurit in China und Kanada vorübergehend je eine Fabrik für faserverstärkte Kunststoffe still und baut weltweit 150 Stellen ab, wie das Unternehmen am Freitagabend mitteilte. Die Schweiz sei vom Stellenabbau nicht betroffen, sagte Gurit-Chef Rudolf Hadorn. Die Restrukturierungskosten inklusive Wertberichtigung auf Anlagen belaufen sich gemäss Gurit auf 12 Millionen Franken. Als Grund für die Restrukturierung nennt Gurit die nach unten angepassten Prognosen für den Bau von Windkraftwerken. Der Markt sei mit Überkapazitäten und einem Preiskampf konfrontiert.I n den USA würden zudem Subventionen für die Windenergie auslaufen. Das dürfte den Markt dort um drei Viertel einbrechen lassen. In China war der Windenergiemarkt 2012 erstmals rückläufig - und zwar ebenfalls um einen Drittel. Für das laufende Jahr geht Gurit noch von einem Gesamtumsatz von 355 Millionen Fr. aus. Für 2013 sieht Gurit deutlich tiefere Umsätze in wichtigsten Absatzmarkt, der Windenergie.

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