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Indien verlängert Gnadenfrist für Blackberry

Neu Delhi Im Streit um die verschlüsselte Datenübertragung mit Blackberry-Handys hat die indische Regierung dem Betreiber drei weitere Monaten Zeit gegeben.

Die zuletzt für Ende Oktober angedrohte Sperrung der Dienste sei bis zum 31. Januar aufgeschoben worden, berichtete die Zeitung «The Economic Times» am Dienstag. Bis dahin müsse der Blackberry-Betreiber Research In Motion (RIM) eine «abschliessende Lösung» auf den Tisch legen, um den Behörden den vollständigen Zugang zu allen Inhalten zu ermöglichen. Blackberry hat in Indien schätzungsweise rund eine Million Nutzer. Streitpunkt ist die Verschlüsselungstechnik für Blackberry- Dienste, mit denen unter anderem E-Mails und SMS vor dem Zugriff Dritter geschützt werden. Indien befürchtet, dass Terroristen damit unerkannt Angriffe vorbereiten könnten. Auch Regierungen anderer Länder hatten RIM aufgefordert, den Zugang zu verschlüsselten Daten zu ermöglichen und mit Sperrung der Dienste gedroht. In den Vereinigten Arabischen Emirate konnte sich RIM erst vor wenigen Tagen mit den Behörden auf einen Kompromiss verständigen.

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