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Insiderhandel Schweizer Börse SIX eröffnet Untersuchung gegen Sonova

Weiteres Ungemach für den Hörgerätehersteller Sonova: Nach der Zürcher Staatsanwaltschaft hat nun auch die Schweizer Börse SIX eine Untersuchung gegen Sonova eröffnet.

Es geht um mögliche Verletzungen der Vorschriften zur Ad hoc-Publizität. Nach Abschluss der Vorabklärungen sei nun eine Untersuchung wegen möglichen Verletzungen der Vorschriften zur Adhoc-Publizität eröffnet worden, teilte SIX Exchange Regulation am Donnerstag mit. Die Dauer des Verfahrens sei nicht bestimmt. SIX werde über den Ausgang des Verfahrens informieren, gebe aber zum laufenden Verfahren keine Auskünfte. Vor knapp einem Monat hatte bereits die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich im Zusammenhang mit einem möglichen Insiderhandel bei Sonova ein Strafverfahren eingeleitet und Akten des Unternehmens angefordert. Der Sonova-Verwaltungsrat habe der Justiz seine volle Kooperation zugesichert, hiess es damals. Der Verdacht des Insiderhandels kam auf, nachdem leitende Angestellte des Hörgeräteherstellers vor einer Gewinnwarnung am 16. März grössere Aktien- und Optionspakete verkauften und so Kasse machten. Der frühere Verwaltungsratspräsident Andy Rihs beteuerte Ende März vor den Medien, zum Zeitpunkt des Verkaufs seiner Aktien am 8. März nicht gewusst zu haben, dass Sonova eine Woche später eine Gewinnwarnung veröffentlichen würde. Seine Transaktion in der Höhe von 37,5 Millionen Fr. machte Rihs rückgängig. Ausserdem gab Rihs das Sonova-Verwaltungsratspräsidium ab. Auch Valentin Chapero, Konzernchef des Hörgeräteherstellers, sowie Oliver Walker, Finanzchef des Unternehmens, traten in der Folge zurück.

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