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Internationale Energieagentur - Keine Notlage auf Ölmärkten

Paris Angesichts rasant steigender Ölpreise hat sich die Internationale Energieagentur (IEA) um Glättung der Wogen bemüht.

Auf den internationalen Ölmärkten gebe es trotz der Krise in Ägypten noch keine Notlage, betonte IEA-Chef Nobuo Tanaka am Dienstag. Nur wenn es tatsächlich zu Lieferschwierigkeiten kommen sollte, müssten IEA und Opec reagieren. Bisher laufe der Betrieb des Suez- Kanals aber normal. Und selbst eine Schliessung des strategisch wichtigen Transportwegs wegen der Unruhen in Ägypten würde keinen realen Mangel an den Märkten auslösen. Durch längere Schifffahrtswege würden lediglich die Transportkosten steigen. Der Ölpreis hatte am Montag zum ersten Mal seit 2008 die Marke von 100 Dollar je Fass durchbrochen. Am Markt wurde befürchtet, dass sich die Unruhen in Ägypten im Nahen Osten ausbreiten könnten. Aus dieser Region sowie aus Nordafrika stammt mehr als ein Drittel der weltweiten Ölproduktion.

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