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Italienischer Top-Banker sieht Euro-Zone am Rande des Abgrunds

Trient Der italienische Spitzenbanker Alessandro Profumo sieht den Fortbestand der Euro-Zone in Gefahr.

Es sei Eile geboten, um die Währungsgemeinschaft zu bewahren, sagte der Chef des italienischen Traditionsinstituts Banca Monte dei Paschi di Siena am Freitag auf einer Wirtschaftskonferenz in Trient. «Wir stehen am Rande des Abgrunds.» Das Risiko, dass die Euro- Zone auseinanderfalle, wachse von Tag zu Tag. Die Griechen entschieden zwar selbst, ob sie in der Euro-Zone blieben. «Aber wenn sie austreten, und wir noch nicht entschieden haben, wie wir die anderen Länder darin halten wollen, wird alles zerfallen.» Während die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone noch über den richtigen Kurs debattierten, sei eigentlich schnelles Handeln nötig, mahnte Profumo, der vormals Italiens grösste Bank Unicredit leitete. «Wenn wir weiter herumdiskutieren, wird Italien keine Staatsanleihen mehr auflegen können, und die Banken werden vollends abhängig vom Geld der Europäischen Zentralbank.» Zuletzt war auch Italien wieder stärker in den Strudel der Schuldenkrise geraten.

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