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Japanische Autohersteller wollen rotieren

Tokio Japanische Autohersteller überlegen Branchenkreisen zufolge, ihre Produktion abwechselnd herunterzufahren, um Strom zu sparen.

Damit wollen die Konzerne verhindern, dass ihre Stromversorgung wegen Engpässen nach dem Ausfall des havarierten AKW Fukushima rationiert wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag unter Berufung auf Branchenkreise. So wollten die Autokonzerne für die Produktion schädliche «Blackouts» vermeiden. Ein kompletter Stromausfall für drei Stunden würde zum Beispiel eine Karosseriefertigung für insgesamt neun Stunden lahmlegen. Erwartet wird, dass sich die Unternehmen in Kürze im Rahmen eines Treffens beim Branchenverband auf einen Rotationszeitplan einigen. Andere Industriezweige könnten folgen, hiess es in dem Bericht. Die Produktion in der japanischen Autobranche ist derzeit durch die Folgen des schweren Erdbebens ohnehin bereits deutlich eingeschränkt. Die acht grössten Hersteller erwarten nach Angaben vom Freitag Produktionsausfälle von etwa 365'000 Fahrzeugen. Wenn die Bänder nicht zu den bisher geplanten Zeitpunkten wieder anlaufen könnten, seien höhere Ausfälle nicht ausgeschlossen.

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