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Wie Banker ihre Karriere verspielen

Goldman-Sachs-Banker Greg Smith machte Missstände öffentlich – damit verstiess er gegen ein Tabu. Welche Folgen dies hat, weiss eine hiesige Bankangestellte. Gegenüber Redaktion Tamedia gibt sie Auskunft.

«Ein prinzipienhafter und keine Konkurrenz scheuender Student»: Investmentbanker Greg Smith (untere Reihe, ganz links) während seiner Studienzeit in Johannesburg ...
«Ein prinzipienhafter und keine Konkurrenz scheuender Student»: Investmentbanker Greg Smith (untere Reihe, ganz links) während seiner Studienzeit in Johannesburg ...
Reuters
Warum ging Smith mit seinen moralischen Bedenken zu den Medien? Elliot Wolf, Smiths Professor in Johannesburg, spürte in seinem ehemaligen Studenten einen starken Gerechtigkeitssinn.
Warum ging Smith mit seinen moralischen Bedenken zu den Medien? Elliot Wolf, Smiths Professor in Johannesburg, spürte in seinem ehemaligen Studenten einen starken Gerechtigkeitssinn.
Reuters
... bei der Bankmitarbeiter intern nicht zurückschrecken, ihre Kunden als «muppets» – also als «Deppen» zu betiteln. Die Plüschfigur Elmo wird's wohl gelassen nehmen.
... bei der Bankmitarbeiter intern nicht zurückschrecken, ihre Kunden als «muppets» – also als «Deppen» zu betiteln. Die Plüschfigur Elmo wird's wohl gelassen nehmen.
Keystone
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Es war die Finanzstory des Tages: Investmentbanker Greg Smith, Herr über Anlagevermögen in Milliardenhöhe und Chef Dutzender Mitarbeiter bei Goldman Sachs, reichte bei der Bank gestern sein Kündigungsschreiben ein. Doch nicht nur dies. Smith inszenierte seinen Abgang mit Getöse und schwärzte die Wallstreet-Bank in der «New York Times» aufs Übelste an. Kunden würden bei Goldman Sachs intern als «Deppen» oder «Vollidioten» bezeichnet und systematisch abgezockt, schreibt Smith. In der Firmenkultur sei jegliche Integrität verloren gegangen – einzig die Kohle zähle.

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