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Kaum Umsatzeinbruch bei Novartis wegen Auslieferungsstopp

Der Auslieferungsstopp für zwei Grippeimpfstoffe wird beim Pharmakonzern Novartis kaum Auswirkungen auf den Umsatz haben.

Dies sagt Konzernchef Joe Jimenez im Interview mit der «Baslerzeitung» vom Freitag. Das Werk in Italien, aus dem die umstrittenen Stoffe stammen, produziere nur für europäische Länder. Es ist eines von vier in Europa. Die Impfstoffe für die USA stammen aus Werken in Liverpool. Den Umsatzeffekt beziffert Jimenez darum auf unter 50 Millionen Dollar. Novartis setzte allein im dritten Quartal mehr als eine halbe Milliarde mit Grippeimpfstoffen um. Insgesamt betrug der Umsatz im dritten Quartal 13,8 Milliarden Dollar, wie Novartis am Donnerstag mitteilte. Gemäss Jimenez bestehen im Zusammenhang mit den vom Lieferstopp betroffenen Impfdosen sowieso keine Sicherheitsrisiken. «Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass keine Risiken bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit bestehen. Wir haben die italienischen Gesundheitsbehörden informiert und kooperieren mit Swissmedic», so der Novartis-Chef im Interview. Jimenez geht davon aus, dass die weiteren Untersuchungen der Behörden noch «einige Tage in Anspruch nehmen.» Er selbst ist seit drei Wochen geimpft, erfährt man im Interview weiter. Als Reaktion auf Untersuchungen der italienischen Behörden hatte Swissmedic am Mittwoch einen sofortigen Auslieferungsstopp für zwei Grippeimpfstoffe von Novartis angeordnet. Grund dafür sind Abweichungen aufgrund von Verklumpungen von Proteinen, die im Impfstoff vorkommen. Gemäss Jimenez hat Novartis die Abweichungen selbst bemerkt und die Auslieferung darum selbst gestoppt.

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