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Assange amüsiert sich über nervöse Banker

Wikileaks-Gründer Julian Assange stichelt gegen die Bankbranche: Die geplante Veröffentlichung brisanter Bankdaten sorgt seinen Worten zufolge für erhebliche Nervosität in der Finanzindustrie.

«Die ganzen Banken drehen und winden sich, weil sie denken, vielleicht sind sie es»: Wikileaks-Gründer Julian Assange.
«Die ganzen Banken drehen und winden sich, weil sie denken, vielleicht sind sie es»: Wikileaks-Gründer Julian Assange.
Keystone

«Ich finde es toll. Die ganzen Banken drehen und winden sich, weil sie denken, vielleicht sind sie es», sagte Assange dem Fernsehsender CBS einem Vorabbericht vom Freitag (US-Ortszeit) zufolge. Zu der bevorstehenden Veröffentlichung wolle er sich aber nicht äussern.

Ende November hatte Assange ebenfalls in einem Interview gesagt, Wikileaks wolle Anfang dieses Jahres Tausende von internen Dokumenten einer grossen US-Bank bekanntmachen, die zu Ermittlungen gegen das Institut führen dürften. Weil Investoren auf die Bank of America tippten, war deren Aktienkurs unter Druck geraten.

Namen von 2000 Kontoinhabern

Zuletzt hatte Assange zudem vom früheren Schweizer Banker Rudolf Elmer zwei CDs mit angeblich heikler Daten zu Bankkonten in Steuerparadiesen erhalten. Die Datensätze sollen die Namen von rund 2000 Kontoinhabern enthalten, darunter prominente Namen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

SDA/pbe

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