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Banken-Boykott bringt Exporte in den Iran zum Versiegen

Der Zahlungsverkehr mit dem Iran ist fast lahmgelegt. Deshalb können kaum mehr Güter ausgeführt werden.

Erschwerter Zahlungsverkehr: Ein unbekannter Teil der iranischen Banken ist auf einer schwarzen Liste gelandet. Exporteure können darum nicht sicher sein, ihr Geld zu erhalten.
Erschwerter Zahlungsverkehr: Ein unbekannter Teil der iranischen Banken ist auf einer schwarzen Liste gelandet. Exporteure können darum nicht sicher sein, ihr Geld zu erhalten.
Keystone

«Wir sind immer noch offen für Versicherungen von Exporten in den Iran.» Sonja Kohler, Sprecherin der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (Serv), sagt es bestimmt. Sie räumt aber ein, dass es für Schweizer Exporteure immer schwieriger wird, eine Handelsbeziehung mit Kunden im Iran zu unterhalten. Die Rede ist nicht von delikaten Gütern, die auf der Boykottliste der UNO stehen – etwa solchen, die in der Atomindustrie Verwendung finden könnten. Probleme gibt es auch bei harmlosen Produkten wie Medikamenten oder Maschinen, die in der Nahrungsproduktion gebraucht werden.

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