Zum Hauptinhalt springen

Cassis de Dijon hat kaum etwas gebracht

Seit fast einem Jahr können in der EU zugelassene Waren in der Schweiz verkauft werden. Die Konsumenten haben nichts davon.

Hat die Schweizer Lebensmittelregale noch kaum verändert: Das Cassis-de-Dijon-Prinzip.
Hat die Schweizer Lebensmittelregale noch kaum verändert: Das Cassis-de-Dijon-Prinzip.
Nicola Pitaro

Vor exakt zwei Jahren frohlockte Bundesrätin Doris Leuthard: Eben hatte sie nach jahrelangem Kampf die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips durch das Parlament gebracht. Jetzt sollte der grosse Preisrutsch einsetzen. Die damalige Wirtschaftsministerin beflügelte mit ihren Aussagen die ohnehin hoch gesteckten Erwartungen noch: Rund 2 Milliarden, respektive 240 Franken pro Kopf, sollten Schweizer Konsumenten pro Jahr einsparen dank Preissenkungen von mindestens 10 Prozent bei Lebensmitteln, Kosmetika, Kleidern und Möbeln. In gleichem Masse sollten auch die KMU dank günstigerem Einkauf profitieren. Leuthard berief sich dabei auf eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.