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Chinas Wirtschaftskrise erreicht die Schweiz

Den bremsenden Einflüssen des Landes kann sich niemand entziehen, auch nicht die Schweiz. Doch wohin China derzeit steuert, vermag niemand zu sagen.

Einst der globale Wachstumsmotor, hat sich China in einen Quell grosser Unsicherheit verwandelt - ein chinesischer Anleger wendet sich mit Grausen vom Börsenkurstableau ab.
Einst der globale Wachstumsmotor, hat sich China in einen Quell grosser Unsicherheit verwandelt - ein chinesischer Anleger wendet sich mit Grausen vom Börsenkurstableau ab.
Kim Kyung-Hoon, Reuters

Die wirtschaftliche Abkühlung in China hat nun auch die Schweiz erreicht. So lässt sich auf den ersten Blick erklären, dass die Schweizer Exporte ins Reich der Mitte im August um fast 29 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat eingebrochen sind. Doch ganz so einfach ist es nicht. Der starke Ausfuhrrückgang beruht primär auf einem Sondereffekt im Pharmasektor. Im August 2014 hatte die Branche einen 80-prozentigen Exportzuwachs verzeichnet, vor allem dank einer Medikamentengrosslieferung. Laut Matthias Pfammatter, Senior Economist in der Eidgenössischen Zollverwaltung, ist diese Pharmasendung im vergangenen August deutlich geringer ausgefallen, wobei auch das Sortiment von Lieferung zu Lieferung variiert und den Wert der Lieferung entsprechend beeinflusst. Infolgedessen sind die China-Exporte der chemisch-pharmazeutischen Industrie im Vorjahresvergleich um 45,4 Prozent auf 191 Millionen Franken geschrumpft.

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