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Der Euro bleibt stark unter Druck

Nach dem Absturz bis zum Börsenschluss in New York hat sich die Währung bis zum Mittag nicht erholen können.

Wo ist das Ende der Talfahrt? Der Euro gegenüber dem Schweizer Franken seit dem 10. Mai.
Wo ist das Ende der Talfahrt? Der Euro gegenüber dem Schweizer Franken seit dem 10. Mai.
Keystone

Der Fall des Euro hat sich am Freitag fortgesetzt. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung sackte gegen Mittag auf 1,2447 Dollar ab. Das ist der niedrigste Wert seit November 2008, also seit 18 Monaten. Händler machen die anhaltenden Zweifel an einer Bewältigung der Schuldenkrise in Europa verantwortlich für den Kursverfall.

Zuvor war der Euro an der New Yorker Börse auf ein neues 14-Monats-Tief gefallen. Am Donnerstag rutschte der Kurs gegen 22.45 Uhr zwischenzeitlich auf 1,2520 Dollar, im Vergleich zu 1,2615 Dollar am Vorabend. Das war der niedrigste Stand seit dem 5. März 2009. Wenig später notierte der Euro bei 1,2533 Dollar.

Die Verluste beschleunigten sich, als die Nachricht von einer Bombenexplosion vor einem Hochsicherheitsgefängnis in der Nähe von Athen eintraf. Griechenland steht im Mittelpunkt der Schuldenkrise. Seit Wochen protestieren zahlreiche Menschen gegen die rigiden Sparmassnahmen der Regierung, mit der diese den hoch verschuldeten Haushalt konsolidieren will. Zudem muss Athen die strikten Sparauflagen von EU und IWF erfüllen, die dem Land im Gegenzug Kredite von bis zu 110 Milliarden Euro innerhalb von drei Jahren zugesagt haben.

AFP/cpm

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