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Der Grexit für Dummies

Heute trifft Griechenland erneut auf die Euro-Geldgeber. Was alles schiefgehen muss, damit das Krisenland demnächst aus der Eurozone fliegt.

Simon Schmid
Eine einfache Formel für die Lösung der griechischen Wirtschaftsprobleme gibt es nicht: Anlehnung an ein Ikea-Icon.
Eine einfache Formel für die Lösung der griechischen Wirtschaftsprobleme gibt es nicht: Anlehnung an ein Ikea-Icon.
ssc

Heute tagen in Brüssel die Finanzminister der Eurozone. Die Verhandlungspartner stehen unter enormem Druck: Eine Lösung für das griechische Schuldenproblem muss her, sonst droht das Euro-Aus für den Mittelmeerstaat. Denn:

1. Der Staat muss Rechnungen begleichen Laut dem Finanzministerium läuft in Athen das Bargeld bereits im März aus. Dies, weil die laufenden Steuereinnahmen nicht reichen, um die Ausgaben (laufende Ausgaben plus Bedienung der Schulden) zu decken. Total 23,7 Milliarden Euro kostet alleine der Schuldendienst zwischen März und August: Geld, das der griechische Staat von sich aus nicht aufbringen kann, weil die wirtschaftliche Substanz dafür fehlt. Jüngste Zahlen deuten auf eine massive Verschlechterung der Lage hin: Statt mit 0,4 Prozent zu wachsen, schrumpfte die Wirtschaft im vierten Quartal um 0,2 Prozent; im Januar lagen die Steuereinnahmen 20 Prozent unter dem budgetierten Wert.

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