Zum Hauptinhalt springen

Die teuersten Städte der Welt

Die Beratungsfirma Mercer hat untersucht, wie teuer es für Ausländer ist, in einer Stadt mit ihrem gewohnten Lebensstandard zu leben. Gerade Afrika entpuppt sich dabei als teures Pflaster.

1. Rang: Luanda (Angola)
1. Rang: Luanda (Angola)
Reuters
2. Rang: Tokio (Japan)
2. Rang: Tokio (Japan)
Keystone
10. Rang: São Paulo (Brasilien)
10. Rang: São Paulo (Brasilien)
Keystone
1 / 4

Städte in Afrika gehören zu den teuersten Orten zum Leben für Ausländer. Platz eins in der Rangliste der teuersten Städte belegte auch dieses Jahr wieder die angolanische Hauptstadt Luanda, wie die Beratungsfirma Mercer am Dienstag erklärte. An zweiter Stelle folgt Tokio, auf Platz drei die tschadische Hauptstadt Ndjamena. Die teuerste europäische Stadt ist der Studie zufolge Moskau auf Platz vier. Mercer untersucht für seine Studie, wie teuer es für Ausländer ist, in einer Stadt mit ihrem gewohnten Lebensstandard zu leben.

In der Liste der zehn teuersten Städte für Ausländer fanden sich dieses Jahr erstmals gleich drei afrikanische Städte wieder: Auf Luanda und Ndjamena folgte auf Platz sieben noch Libreville in Gabun. Dies zeige die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung Afrikas, erklärte Mercer. «Bei der Entsendung von qualifizierten Mitarbeitern in diese Städte müssen die internationalen Konzerne den Mitarbeitern und ihren Familien den gleichen Lebensstandard bieten, den sie zu Hause hätten. In einigen afrikanischen Städten können die Kosten hierfür extrem hoch ausfallen, insbesondere die Kosten für guten, sicheren Wohnraum», erklärte Mercer-Expertin Petra Lück.

Karachi ist die günstigste Stadt

Doch auch Asien ist in der Top-Zehn-Liste von Mercer gut vertreten: Nach Tokio folgen das ebenfalls japanische Osaka als sechstteuerste und Hongkong als neuntteuerste Stadt. Aus Europa sind - nach Moskau - Genf auf Platz fünf, Zürich auf Platz acht und Kopenhagen auf Platz zehn vertreten. Weltweit die für Ausländer günstigste Stadt ist laut Mercer das pakistanische Karachi, das auf dem 241. und damit letzten Platz landete.

AFP/jak

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch