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«Die US-Wirtschaft wird trotzdem nicht gesunden»

Für Felix Brill, Chefökonom bei Wellershoff und Partners, hat weniger die Entscheidung der US-Notenbank als deren Wortwahl eine grosse Tragweite. Diese deute einen Politikwechsel des Fed an.

Bis die US-Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, braucht es mehr als billiges Geld: Produktion beim Autobauer Chrysler.
Bis die US-Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, braucht es mehr als billiges Geld: Produktion beim Autobauer Chrysler.
zvg

Herr Brill, die US-Notenbank Fed hat milliardenschwere Anleihenkäufe angekündigt. Zudem belässt sie den Leitzins auf dem aktuellen Rekordtief. Reichen diese Massnahmen, um die US-Wirtschaft anzukurbeln? Wohl kaum. Aus den bisherigen geldpolitischen Lockerungen lässt sich ableiten, dass der konjunkturelle Effekt bescheiden ausfallen wird. Es ist daher zu bezweifeln, ob diese Massnahmen wirklich die gewünschte Wirkung zeigen werden. Interessant ist die Fokussierung auf die Hypothekenpapiere: Damit zielt das Fed besonders auf eine stärkere Erholung auf dem Immobilienmarkt ab, der sich jüngst stabilisiert hat. Auf die breite Konjunktur wird der Einfluss dagegen bescheiden sein.

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