Zum Hauptinhalt springen

Englands gefährliches Experiment

Die Regierung Cameron lanciert das härteste Sparprogramm seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie macht damit auch ein ökonomisches Experiment mit dem eigenen Mittelstand.

Unter enormem Spardruck: David Cameron.

Frankreich ist derzeit von Streiks beinahe lahmgelegt. Aber was sich auf den Strassen von Paris und in den Vororten von Marseille abspielt, könnte sich als vergleichsweise harmlos erweisen zu dem, was bald in London oder Manchester abgehen könnte: Die konservativ-liberale britische Regierung hat nämlich den Starschuss zu einem höchst umstrittenen Sparprogramm gegeben. Rund 130 Milliarden Franken wollen David Cameron und sein Finanzminister George Osborne in den nächsten fünf Jahren weniger ausgaben. Das entspricht etwa acht Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.